Beetleweight

Beetleweight

Die Kategorie Beetleweight ist eine der verbreitetsten und beliebtesten Gewichtsklassen. Mit einer Obergrenze von 1,5 kg erlaubt sie den Bau sehr kräftiger Roboter, die vollwertige rotierende, kinetische oder schlagende Waffen tragen können. Anders als in den leichteren Klassen spielen hier nicht nur Konstruktion und Materialwahl eine große Rolle, sondern auch die Leistung des Antriebs und die Haltbarkeit der Bauteile.

Typische Merkmale:

  • Gewichtslimit: 1,5 kg.

  • Maße: Nicht so streng begrenzt wie bei Antweight, der Roboter muss aber in die Wettkampfarena passen.

  • Elektronik und Motoren: Typischerweise Motoren aus dem Hobbybereich (Drohnenmotoren, DC-Getriebemotoren, bürstenlose Setups mit ESC) – bereits stark genug für aktive rotierende Waffen.

Das ist die konkurrenzstärkste Gewichtsklasse, denn sie bietet die ideale Balance aus kompakter Größe und hoher Leistung. Die Roboter sind groß genug, um zerstörerische Waffen und eine robuste Struktur zu tragen, bleiben aber bezahlbar und leicht zu transportieren.

Bürstenlose Motoren liefern in dieser Größe ein unglaubliches Leistungsgewicht – dank des riesigen Drohnenmarkts, der die Leistungsdichte kleiner Motoren verbessert und ihre Preise gesenkt hat. Dadurch sind Beetleweight-Roboter enorm kräftig, und es kommt häufig vor, dass Roboter regelrecht zerrissen werden – einer der Gründe für die Beliebtheit dieser Klasse.

Obwohl man annehmen könnte, dass die Roboter dieser Klasse überwiegend aus Metall bestehen, kommt überraschend viel technischer Kunststoff zum Einsatz, der bei minimalem Gewicht und geringen Kosten hervorragenden Aufprallschutz und gute Festigkeit bietet. Dazu kommen 3D-gedruckte Materialien wie Nylon und TPU, die die Fertigung deutlich einfacher machen als bei größeren Robotern. Neben Kunststoffen gibt es natürlich auch viele individuell gefräste Teile aus ungewöhnlichen Materialien.

👉 Die Kategorie Beetleweight (1,5 kg) ist damit ein ideales Wettkampfumfeld: viel Raum für komplexere und kräftigere Konstruktionen als bei Antweight, aber noch auf einem zugänglichen Niveau, auf dem sich Hobbybauer wie erfahrene Ingenieure auszeichnen können.

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Häufige Fragen

Warum ist Beetleweight so beliebt?

Beetleweight (bis 1,5 kg) bietet die ideale Balance aus kompakter Größe und hoher Leistung: Die Roboter tragen zerstörerische Waffen und eine robuste Struktur, bleiben aber bezahlbar und leicht zu transportieren. Bürstenlose Drohnenmotoren machen sie enorm kräftig.

Welche Motoren nutzt man für einen Beetleweight-Roboter?

In Beetleweight-Robotern stecken typischerweise Motoren aus dem Hobbybereich: Drohnenmotoren, DC-Getriebemotoren und bürstenlose Setups mit ESC. Sie sind stark genug für aktive rotierende Waffen.

Sind Beetleweight-Roboter aus Metall?

Nicht überwiegend. In der Beetleweight-Klasse kommt überraschend viel technischer Kunststoff zum Einsatz, dazu 3D-gedruckte Materialien wie Nylon und TPU. Daneben gibt es individuell gefräste Teile aus ungewöhnlichen Materialien.

Wie viel Energie darf die Waffe eines Beetleweight-Roboters haben?

In der Tschechischen Kampfroboter-Liga darf eine rotierende Waffe eines Beetleweight-Roboters höchstens 1 kJ kinetische Energie speichern, berechnet mit dem Rechner von Bristol Bot Builders. Details stehen in den Beetleweight-Regeln.